Ulm

 

Kurzportrait

Die Stadt Ulm liegt direkt an der Donau in etwa zwischen den Landeshauptstädten München und Stuttgart. Bekannt ist Ulm vor allem wegen seines gotischen Münsters mit dem höchsten Kirchturm der Welt. Ulm ist jedoch mehr als das, es ist eine “Wohlfühlstadt” mit der richtigen Größe zum Leben, Wohnen und Studieren. Bedeutend ist auch die architektonische Vielfalt Ulms. Neben einer mittelalterlichen Prägung durch Münster, Rathaus und Fischerviertel gibt es auch ein modernes, zukunftsorientiertes Ulm, das sich wiederum durch eine kreative Bauweise kennzeichnet.

Geographische Besonderheiten

In nicht allzu großer Entfernung liegen die Schwäbische Alb, die Alpen, der Bodensee und das Drei-Länder-Eck Deutschland – Österreich – Schweiz. Dort können Sie die abwechslungsreiche Natur und weitere schöne Städte genießen, sich sportlichen Herausforderungen stellen oder auch einfach nur die vielfältigen Eindrücke auf sich wirken lassen.

Das Stadtgebiet ist geographisch reich gegliedert und reicht von 459 m ü. NN (Donauufer) bis 646 m ü. NN (Klingensteiner Wald). Das historische Stadtzentrum liegt ungefähr zwei Kilometer unterhalb (östlich) der Einmündung der Iller an der Mündung der Blau in die Donau.

Das Stadtgebiet Ulms erstreckt sich größtenteils nördlich der Donau, die hier für einige Kilometer die Landesgrenze zwischen den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern mit der am südlichen Donauufer gelegenen bayerischen Schwesterstadt Neu-Ulm bildet.

Geschichte

“Actum Hulmam palatio regio in Dei nomine feliciter. Amen”. Mit diesem lateinischen Satz beginnt die Geschichte Ulms:

Am 22. Juli 854 besiegelt König Ludwig der Deutsche in der Pfalz Hulma eine Urkunde und sorgt damit für die erste erhaltene Erwähnung der heutigen Großstadt. Nur wenige Hütten und Höfe liegen damals an den Ufern von Donau und Blau. Zur Versorgung der Pfalz dienten der einst im heutigen Fischerviertel gelegene Stadelhof und der Schwaighof am rechten Donauufer.

Die Geschichte von Ulm ist interessanter und spannender als man denkt, dessen detaillierte Ausführungen diesen Rahmen sprengen würden. Zudem bietet insbesondere das Internet unzählige Möglichkeiten dieser bei Bedarf nachzugehen. An dieser Stelle soll lediglich ein Kurzüberblick gegeben werden.

Ulm entwickelte sich bereits früh zu einem Industriestandort, der, wie andere Regionen auch, Anfang der 80er-Jahre in eine Wirtschaftskrise geriet, unter der einige Firmen stark gelitten haben. Mit großen Anstrengungen die wirtschaftliche Monostruktur aufzubrechen, hat sich die Stadt wieder zurückgekämpft. Zwar bleibt der Nutzfahrzeugbau ein enorm wichtiger Wirtschaftszweig, doch neue Arbeitsplätze entstehen vor allem im Dienstleistungs- und Wissenschaftsbereich. Bereits 1987 gab es in Ulm – bei einer Einwohnerzahl von 104.000 – wieder mehr als 84.000 Arbeitsplätze.

Darüber hinaus machte Ulm auch städtebaulich große Fortschritte und namhaft hier das Kongresszentrum am Valckenburgufer genannt werden darf. Gleichermaßen ist der Münsterplatz im Herzen der Stadt zu erwähnen, auf dem 1993 das Stadthaus nach Entwurf des New Yorker Architekten Richard Meier gebaut wurde. Das Haus, über das heftig gestritten wurde, hat sich in gewisser Weise zum Symbol der Stadt entwickelt, welches bereits frühzeitig den liberalen Geist der ehemaligen freien Reichsstadt repräsentiert.

Wissenswertes

Kultur

Die Stadt Ulm bietet eine große Auswahl an Veranstaltungen in den Bereichen Musik, Sport, Kunst und Kultur. Erwähnenswert ist beispielsweise das Ulmer Zelt. Dort finden jährlich im Frühjahr und Sommer zahlreiche Konzerte und andere kulturelle Events statt. Das Ulmer Theater ist mit seinem abwechslungsreichen Programm über die Region hinaus bekannt. Zu den sportlichen Höhepunkten der Stadt Ulm gehört der Einstein-Marathon. Außergewöhnlich ist auch die Kunsthalle Weishaupt, die zusammen mit dem Ulmer Museum eine bedeutende Sammlung zeitgenössischer Kunst präsentiert. Ulm ist regelmäßig das Zentrum traditioneller Stadtfeste; zu den bekanntesten gehören das Internationale Donaufest und das Schwörwochenende. Der idyllische Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz gilt als einer der schönsten Deutschlands.