Göppingen

Kurzportrait
Göppingen ist eine Stadt, die im Vorland der Schwäbisch Alb, am Höhenrücken des Hohenstaufen, liegt. Die Stadt ist vor allem für Ihre Staufer-Ausstellung und für ihre zahlreichen Veranstaltungen bekannt.

Geo- und demographische Fakten
Der Landkreis Göppingen gehört zur Region Stuttgart und grenzt im Norden an den Rems-Murr-Kreis und den Ostalbkreis, sowie im Osten an den Landkreis Heidenheim an. Mit einer Fläche von rund 59,2 km² kann der Landkreis Göppingen in sieben Stadtbezirke: Bartenbach, Bezgenriet, Faurndau, Hohenstaufen, Holzheim, Jebenhausen und Maitis aufgegliedert werden. Im Jahr 2014 können insgesamt 55.846 Einwohner verzeichnet werden. Die Fils, ein Nebenfluss des Neckars, durchfließt den Landkreis Göppingen. Die Stadt hat zudem vier Partnerstädte: Sonneberg, Pessac, Foggia und Klosterneuburg. Durch seine besonders zentrale und verkehrsgünstige Lage, seine Innovationsdynamik und seine qualifizierten Mitarbeiter ist der Landkreis Göppingen ein beliebter Wirtschaftsstandort. Zahlreiche Forschungseinrichtungen und Unternehmensnetzwerke ermöglichen einen raschen Wissens- und Technologietransfer.

Geschichte
Die Geschichte von Göppingen reicht weit bis in die Hallstattzeit zurück. Bereits die Kelten und Römer besiedelten die Region. Im darauffolgenden Jahrhundert nahmen die Alamannen die Siedlung ein. Diese prägten auch die Namensgebung der Region und deren Teilorte (die auf -ingen enden).  Den Namen Göppingen hat der Bezirk dem alamannischen Fürst, namens „Geppo“, zu verdanken. Im 12. Jahrhundert wurde die Stadt von dem Grafen von Württemberg regiert. Das heutige Wappen ist noch immer von dieser Zeit geprägt. Ein württembergisches Hirschhorn schmückt dieses. Während dieser Zeit wurde Göppingen zu einer Münzstadt und es wurde ein Sauerbrunnen erbaut. Das Sauerwasser des Brunnens rettete im 16. Jahrhundert dem Herzog Christoph von Württemberg das Leben, der an einer Vergiftung erkrankt war. Aus Dankbarkeit lies der Herzog das Stadtschloss errichten. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt von Österreich und später von Schweden eingenommen. Am 11. August 1650 wurde der Krieg feierlich mit einem Lob und Dankfest beendet. Dieses wird heute noch immer als Göppinger Maientag gefeiert. Im darauffolgenden Jahrhundert zerstörte ein Brand die Stadt. Der damalige Herzog lies die Stadt sofort wieder neuaufbauen. Das neue klassizistische Stadtbild prägt die Innenstadt noch bis heute. Die Stadt entwickelte sich zu einer der führenden Industriestädte in der Region. Besonders die Bereiche Textil-, Metall- und Maschinenbauindustrie sind besonders ausgeprägt. Während des zweiten Weltkriegs wurde große Teile der Stadt zerstört. In der Nachkriegszeit wurde diese wiederaufgebaut. In den Folgejahren wurden einige Partnerschaften mit Städten aus ganz unterschiedlichen Ländern gegründet.

Wissenswertes
Die Altstadt Göppingen versprüht mit ihren altwürttembergischen Merkmalen einen gewissen Charme. Doch nicht nur die Altstadt Göppingens ist sehenswert, die verschiedenen Museen erzählen die Geschichte der Stadt, die vor allem durch den Machtkampf der Staufer und Württemberger geprägt ist. Darüber hinaus bietet Göppingen eine Kunsthalle, in der man regionale aber auch überregionale Werke betrachten kann. Des Weiteren ist Göppingen für seine zahlreichen Veranstaltungen, wie beispielsweise die Stauferspiele, statt.

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